Steuern steuern das Kapital – Konsumisten aller Klassen, bewegt Euch!

Rein empirische Betrachtung: Steuererhöhungen führen zu Rezession, Steuersenkungen zu Wirtschaftswachstum. Könntest Du das bitte belegen? So wie ich das immer verstanden habe, schaffen es Staaten mit niedrigen Steuern (unter vielen anderen Aspekten) einfach nur besser Auslandskapital für Investitionen zu akquirieren und umgekehrt verleiten Staaten mit hohen Steuern ihre reichen Mitbürger dazu ihr Kapital ins Ausland zu transferieren. Also nicht die Steuern schaffen Rezession, sondern eher das asoziales Verhalten. Im übrigen: Umverteilung haben wir in der BRD ja nun wirklich reichlich. Schau Dir die Sozialetats, Zuschüße zu Riesterrente etc. doch mal an. Dazu noch (schlimmer!) der Subventionswahnsinn (von Bauern bis Industrie), der ja letztlich nur die Wettbewerbsnachteile aufgrund hoher Steuern und Sozialabgaben ausgleicht. Zum Thema Umverteilung schau mal unter dem Link: http://www.woz.ch/wozhomepage/6j03/steuern6j03.html Da gibt es einen Steuerkurs: (zwar am Beispiel der Schweiz, läßt sich aber mit ein wenig Kreativität leicht auf die deutschen Verhältnisse übertragen. Prinzipiell gilt: die Staatsquote muß drastisch gesenkt werden, da der Staat, gleich unter welcher Regierung, ineffizient im Verwalten von Geld ist. Unternehmen stellen sich auch nicht besser an. Sie haben einfach nur einen prinzipiellen Vorteil: wenn es nicht mehr geht, geht es ab in die Insolvenz oder ab an den Subventionstropf. Nur der Staat ist so blöde seine zinseszinsschulden (Schulden ohne jeden Gegenwert) z. Bsp. mit Privatisierungsmaßnahmen (also echten Werten) zu bezahlen. Abgesehen davon haben die Unternehmen in Deutschland ein vielfaches
der Staatsschulden angehäuft. Irgendwo muss dieses imense Vermögen der Deutschen ja schließlich zinsbringend angelegt sein.

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