Hinzu kommen noch solche Äußerungen wie: “Schlechte Steuern sind
Steuern mit schlechter Wirkung”, über die ich leider nur lachen kann.
Das find ich eigentlich ziemlich logisch. Man will doch das verhalten
beeinflussen.
Lungenkrebskranke kosten die Kassen (und somit den Bürger) Millionen.
Ergo: Raucher besteuern –> Gute Steuer.
Gleiches für Alkohol.
Das würde auch für die sogenannte Ökosteuer gelten wenn sie denn
durchdacht wäre.Vielleich sollten sie sich mal in ein Zelt setzen
und mal alles gut durchdenken was sie da tun.
Das sie durch Subventionen etc. nicht auf alle
Formen des fossilen Energieverbrauchs wirkt, ist genauso ein
Rückschlag wie die tatsache, dass ökologisch vorteilhaftere
Reisemittel (Sprich: Bahn) die Steuer eben auch zahlen müssen. Und da
die Ökosteuer Bahn und Autofahren gleichmössig erhöht wird genau NULL
Anreiz geschaffen umzusteigen.
Dummerweise ist der Großteil der Steuern und sonstigen Abgaben an
“schlechte” Steuern geknüpft, die für Dinge anfallen, die erwünscht
sind.
Wer arbeitet, muss Einkommensteuer zahlen. Wer Arbeitsplätze schafft,
muss Lohnnebenkosten abdrücken. Wer die Wirtschaft durch Konsum
ankurbelt, muss Mehrwertsteuer zahlen. Das ist doch eher paradox.
Von daher könnte ich mit einem Benzinpreis von 2 Euro leben wenn ich
mein Gehalt behalten dürfte.
Eine ökologische Orientierung des Steuersystems wäre sicher
wünschenswert, aber hier haben wir eine ökologoische Steuererhöhung
und wir bräuchetn eine ökologische Steuerreform.
